Dienstag, 29. November 2011

Bachelor Professional

Dies soll, wenn es nach verschiedenen technischen Fachschulen in Deutschland geht, zukünftig die offizielle Bezeichnung für jeden sein, der ihre Schule mit dem Ausbildungsinhalt des Technikers abschließt. Dabei ist es unabhängig, ob man die Ausbildung an einer staatlichen Schule, privaten Schule oder per Fernstudium absolviert. Der Vorschlag ist, wie ich gehört habe, schon sehr weit, muss aber von den Politikern erst noch genehmigt werden. Das dürfte dann wohl noch etwas dauern. Aber das gute ist, dass sich jeder, der einen Abschluss als Techniker hat, sich diesen Titel nachträglich anerkennen lassen kann.
Somit kann auch ich, wenn es dann offiziell ist, auch zur Schule gehen und mir den Titel offiziell bestätigen lassen. Der Bachelor Professional ist im europäischen Qualifizierungsrahmen ein akademischer Titel und gleichgesetzt mit dem normalen Bachelor, den man an der Uni bekommen kann. Leider gilt dies nur in Europa und nicht in Deutschland. Die hiesigen Universitäten haben sich massiv dagegen gewehrt, dass der Bachelor Professional mit dem normalen Bachelor gleichgesetzt wird. Somit ist der Abschluss in Deutschland nicht so hoch angesiedelt und hat deswegen auch den Zusatz „Professional“ bekommen. Aber im europäischen Ausland sind die beiden Abschlüsse zum Glück gleichgestellt. Das hilft natürlich sehr, bei der zukünftigen Jobsuche vor allem im Ausland. Man darf gespannt sein, wann die Politiker sich dann mal entscheiden. Ich hoffe ja, dass sie sich nicht mehr all zu viel Zeit lassen!

Sonntag, 20. November 2011

Frauen am Steuer

Also zuerst will ich mal klarstellen dass ich weiblichen Autofahrerinnen gegenüber übwerhaupt keine Vorurteile habe!! Es gibt bestimmt so einige Frauen, die wehsentlich besser Autofahren können als Männer.

Aber trotzdem hört man manchmal lustige Geschichten über Frauen am Steuer. Eine davon habe ich gestern selbst erlebt.
Ich hatte mich mit einer Freundin bei Burger King getroffen. Wir hatten uns schon länger nicht gesehen und hatten einiges zu bequatschen. Als wir uns glaube ich so nach zwei Stunden wieder voneineander verabschieden wollten, standen wir noch etwas vor dem Eingang. Von dort aus hatte ich mein Auto gut im Blick. Da fuhren zwei Autos auf den Parkplatz und das eine stellte sich zwei Plätze neben meins. Das andere quetschte sich zwischen mein Auto und dem anderen. Beim aussteigen sah ich, dass der Fahrer des in der Mitte stehenden Autos eine Frau war. Nachdem sie an uns vorbeigegangen war, dachte ich mir, dass sie ganz schön eng an meinem Auto geparkt hat. Ich ging also nachgucken und tatsächlich! Ich hätte meine Tür wohl gerade mal 10cm auf bekommen.

Da ich keine Lust hatte von der Beifahrertür einzusteigen bin ich dann wieder in den Burger King gegangen und hab die Frau darauf angesprochen, ob sie doch bitte ein kleines Stück weiter nach links fahren könne, damit ich in mein Auto komme. Ihr war das sichtlich peinlich, aber sie kam mit nach draußen und parkte das Auto um. Jetzt dachte ich, sie fährt nur ein Stück nach links. Sie fuhr aber ganz aus der Parklücke und stellte sich links neben das andere Auto. Als sie wieder an mir vorbeikam, bedankte ich mich und meinte, dass sie gar nicht den Platz hätte wechseln brauchen, sonder nur ein Stück rücken. Sie sagte, das wäre auch zu eng gewesen.

Naja, wie dem auch sei. Ich kam in mein Auto und das war die Hauptsache. Das lustige an der ganzen Geschichte ist, dass sie beim umparken wohl nicht gemerkt hat, das es sich bei ihrem neuen Parkplatz um einen ausgewiesenen Behindertenparkplatz handelte!!!! Ich musste schon ein wenig schmunzeln!!! ^^ Ich verkniff mir dann den Komentar: "Frauen am Steuer", sagte nichts und fuhr seelenruhig nach Hause. :)

Mittwoch, 9. November 2011

Zufälle gibt's....

..... die gib's gar nicht.

Letzte Woche Freitag hab ich so gegen 15:00 Uhr Feierabend gemacht und bin dann etwas in Eile zum Bus gegangen. Als ich diesen Montag wieder zur Arbeit gekommen bin, gab es da nur ein vorherschendes Thema.

Die Firma rofin sinar laser GmbH steht wie viele andere Firmen auch, direkt in einem Industriegebiet. Neben der Firma ist eine Tankwagen-Reinigungsfirma für Industrietanks. Da die Reinigungsstraße offen ist und noch dazu direkt an der Straße steht, ist es nicht immer sehr angenehm dort vorbeizugehen. Die Geruchsbelästigung ist mitunter doch extrem! Mein Chef meinte auch, das da mal öfter was passiert und die ganze Umgebung dann nach Amonjak oder ähnlichem riecht. Naja. Wie dem auch sei. Als ich also Montag zur Arbeit gegangen bin, erzählte ein Kollege, dass er Freitag so gegen 17 Uhr nach Hause gehen wollte. Wenn man von der Firma aus zum Bus gehen will, muss man an der Tankwagenreinigung vorbei. Als er aus der Firma ging war wohl einiges an Polizei und Feuerwehr auf der Straße. In Höhe der Reinigungsfirma standen ihm dann plötzlich drei Polizisten mit Gasmaske im Weg und sagten ihm, er könne hier nicht weiter, da die Straße gesperrt sei. Er hat sich erkundigt, warum und es wurde ihm gesagt, dass es in der Reinigungsfirma einen Unfall gab, infolge dessen eine große Menge an giftigen Gasen ausgetreten sei.

In den Nachrichten hatte ich dann später gelesen, das etwa 14 Menschen mit Vergiftungen ins Krankenhaus mussten. Beim ausgetretenen Gas handelte es sich wohl um den giftigen Stoff Formaldehyd (Methanal). Eigentlich hätte die Polizei alle in unserer Firma, und die umliegenden Firmen auch,warnen müssen. Aber da kam nichts.
Ich hab dann noch erfahren, dass der Unfall so gegen 15:15 Uhr passiert ist. Also etwa 10min nachdem ich da vorbeigegangen bin. Zum Glück hatte ich mich beeilt, weil ich noch meinen Bus bekommen wollte, da ich noch was vor hatte. Hätte ich nichts vor gehabt, hätte ich mir vielleicht mehr Zeit gelassen und wäre dann eventuell sogar dann vorbeigegangen, als der Unfall passiert ist. Dann wäre ich vielleicht auch im Krankenhaus gelandet. Wer weiß.... Zufälle gibt's.... :)

Sonntag, 30. Oktober 2011

Kulturzeit

Diesen Samstag hab ich mal was für meine kulturelle Bildung getan. In Schwerin fand die alljährliche Kulturnacht statt. an über 20 Plätzen in der ganzen Stadt verteilt fanden am Abend Buchlesungen, Theaterspiele, Konzerte, Kunstausstellungen und Führungen statt. Da sich leider sehr viele Veranstaltungen überschnitten haben, musste ich einige auslassen, die ich mir gern angeguckt hätte. Da ich ja noch nie ein wirklicher Kunstfan gewesen bin, hab mir vieles markiert, um einfach mal reinzugucken. Vielleicht hätte es mir ja doch gefallen. Aber naja. Mangels ausreichender Zeit hab ich mich dann für drei Sachen entschieden. Meine Mutter hat sich dann erbahmt mitzukommen, da sich sonst niemand gefunden hat, der mitkommen wollte.

Den Anfang haben wir im Schleswig-Holstein-Haus gemacht. Dort trat das Ensamble VIBES mit einem A-capella-Konzert auf. Sie haben alte Lieder in vielen verschiedenen Sprachen gesungen. Unter anderem auch auf Kisuaheli, Maori, Gälisch, Deutsch und Alt Hebräisch. Das war die Veranstaltung, die mich am meisten interessiert hat. Ich muss sagen, ich wurde auch nicht enttäuscht. Das Konzert ging ungefähr eine Stunde und war echt sehr gut!!! Teilweise haben sie auch Lieder gesungen, in denen sie das Publikum mit einbezogen und mitsingen lassen haben. Das fand ich sehr gut!

Danach sind wir ins staatliche Museum gegangen. Dort hab ich mir dann die volle Dröhnung Kunst gegeben. Es wurde Kunst des 20. u. 21. Jahrhundert ausgestellt. Da hab ich mir dann gedacht: Geil ich werd auch Künstler!!! Das kann ich auch. Dort wurde z.B. ein Stück von einem gewissen Duchamp ausgestellt, das den Tietel "grünes Fenster mit Leder" trug. Genau das war es dann auch. ein grünes Fenster und anstelle des Glases war Leder eingespannt.... Sehr simpel eigentlich ^^. Da könnte ich auch einfach in einen leeren Raum einen orangen Stuhl stellen, ihn umkippen und die Szenerie einfach Wut in der leere nennen. :-D.
Im Museum hab ich dann gemerkt, dass ich für soetwas wohl tatsächlich noch zu jung bin. ^^

Als letztes ging es dann zu einer Führung in das Schweriner Schloss.

Das ist das erste mal, dass ich mich erinnern kann, das ich im Schloss war. Es war schon beeindruckend die ganzen protzig gestalteten und verzierten Räume zu sehen. In der Führung ging es um die ganzen angeblichen Geheimgänge und Fluchtwege des Schlosses. Es wurde erklärt wofür sei eigentlich benutzt wurden und mit den Gerüchten aufgeräumt, dass es sich um geheime Gänge oder änliches handelte. Die meisten Gänge waren einfach abkürzungen zwischen den Räumen des Schlosses, oder einfache Gänge für Bedienstete. Es war eine sehr interessante Führung, in der man vieles über die Geschichte des Schlosses erfahren konnte. Leider waren es für meinen Geschmack einfach zu viele Teilnehmer. Ich glaube wir waren ungefähr so 50-60 Leute.

Zum abschluss des Abends sind wir dann durch die Altstadt spaziert. In der Münzstraße sind wir dann in eine Gelbgießerei aus dem 17. Jahrhundert gegangen. Normalerweise ist das alles verschlossen, da es sich in Privatbesitz befindet. Auf der Münzstraße war auch einiges los. Es gab ein Straßentheater, livemusik und die gesammte Straße entlang standen in regelmäßigen abständen Feuerschalten und geschnitzte Kürbisse. ^^ Im dunkeln hatte das alles sein ganz eigenes charme.
Es war ein toller Abend, aber ich glaube, jetzt hab ich auch erstmal genug Kultur gehabt. Zumindest für eine Wiele. ^^

Samstag, 22. Oktober 2011

Kürbisgemetzel

Ich glaube so vor ungefähr einem Monat meinte ich zu meiner Mutter mal, dass ich auch gerne mal wieder einen Kürbis zu Halloween schnitzen würde. Das hört sich vielleicht etwas kindisch an, aber mir hat das früher immer sehr viel Spaß gemacht. Wir hatten bei uns im Garten jedes Jahr ein paar Kürbise stehen. Meistens wurden die dann zu Suppe verarbeitet oder kleingeschnitten und dann eingelegt, bzw eingeweckt. Da ich mir ja geschworen habe niemals im Leben Kürbis zu essen, hat mich das nicht sonderlich interessiert. Aber zu Halloween komische und gruselige Fratzen in einen Kürbis zu schnitzen und diesen dann draußen auf die Eingangstreppe zu stellen, das mochte ich....

Das ganze ist dann aber irgendwie eingeschlafen, nachdem ich von zu Hause ausgezogen bin. Letzten Monat hab ich einen Kürbis gesehen und mir einfach gedacht, dass es lustig wäre das mal wieder zu machen. Eigentlich dachte ich, ich würde das dann wieder bei meinen Eltern zu Hause machen. Daraus wurde dann aber nichts.

Als ich letztens anlässlich meines Geburtstages meine Eltern, meinen Bruder und seine Freundin zu mir eingeladen hatte um ein bisschen gemütlich zusammenzusitzen und Essen zu gehen, brachte mir meine Mutter dann einen Schnitzkürbis mit!!! ^^ Das hat mich natürlich echt gefreut.

Heute habe ich mich dem guten Stück dann angenommen und meiner kreativen Ader (sofern ich denn eine habe.... :-P) freien Lauf gegeben. So sah er vor meiner Behandlung aus














Dann ging das gemetzel so richtig los.















Zuerst kam der "Deckel" dran und dann musste das innere des Kürbis entfernt werden.



Jetzt kam das "Gesicht". Es ist ein relativ einfaches Gesicht. Zuerst dacht ich mir ich mache noch eine große Narbe ins Gesicht, musste dann aber feststellen, dass der Platz dafür nicht ausreichend war. Ich wollte das Gesicht nämlich auch nicht so überladen. Mit dem Endergebnis bin ich doch recht zufrieden. Ich finde er ist mir gut gelungen. Zwar nicht 100%ig symetrisch, aber wen stört das schon.... :)




Donnerstag, 13. Oktober 2011

ein guter Spruch

Ich hatte gestern ja geschrieben, dass ich ein paar gute Sprüche im Büro meines Vorgesetzten gelesen habe... Heute hab ich mir nochmal die Sprüche durchgelesen und jetzt hab ich sie auch behalten!! ^^

Wir die guten Willens sind,
geführt von Ahnungslosen,
versuchen für die Undankbaren
das unmögliche zu vollbringen.
Wir haben so viel mit so wenig
so lange versucht, das wir jetzt qualifiziert sind,
fast alles mit nichts zu bewerkstelligen.

Den find ich echt gut!!! :-P

Mittwoch, 12. Oktober 2011

voll LASER wie das abgeht

Seit nun mittlerweile fast einem Monat arbeite ich jetzt schon bei der Firma rofin sinar Laser GmbH. Einem Unternehmen, das die Lasermodule für Laserschweiß,- schneid und -gravurmaschinen herstellt.
Dort bin ich in der Abteilung der Festkörperlaser. Meine Aufgabe besteht darin, die einzelnen Glasfasern aus den Lasermodulen miteinander zu verbinden.

Das ist teilweise eine echt komplizierte Aufgabe, denn Sauberkeit und eine ruhige Hand sind schon mal die Grundvorraussetzungen. Da sich die Halle in der ich arbeite sich gerade im Umbau befindet, aufgrund der steigenden Nachfrage an Lasern müssen neue Kapazitäten geschaffen werden, ist es nicht immer ganz so staubfrei, wie man es sich wünscht. Nichts desto trotz macht die Arbeit spaß, zumindest wenn alles glatt läuft. Wenn man an einer einzigen Faser einen ganzen Tag rumdocktort um dann zu beschließen, dass man am nächsten Tag weitermacht, ist das nicht so witzig. Aber zum Glück passiert das nicht so häufig.

Die Kollegen sind außerdem auch allesamt sehr hilfsbereit. Das liegt vielleicht daran, das ein Großteil der Belegschaft aus Leiharbeitern besteht und die alle genau wissen, wie es ist neu in einem Unternehmen zu sein. Was ich besonders gut finde, mein Chef ist ein genz normaler Typ und nicht so hochnäsig wie manch andere die ich kennengelernt habe. Er ist ganz locker und eigentlich immer gut drauf. Zumindest bis jetzt.... ^^

Heute hab ich bei ihm im Büro einen lustigen Spruch and der Wand hängen sehen: Man sollte sich die Gelassenheit eines Stuhls zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen. Da musste ich doch ein wenig schmunzeln! Da hing noch ein schöner Spruch, den ich jetzt leider nicht mehr ganz zusammenbekomme. Vielleicht kommt das noch mal in einem Nachtrag!! :-P

Soweit erstmal von mir und meiner neuen Arbeit.
Eine schöne Woche noch und wir lesen uns!! ^^