Dienstag, 20. Dezember 2011

das vergangene Jahr


Ja dies wird nun mein letzter Eintrag für dieses Jahr werden.

Es gibt eigentlich nicht wirklich viel zu sagen. Es ist fast wie jedes Jahr gewesen. Es gab wieder einige Höhen und Tiefen. Vielleicht etwas mehr Tiefen als die Jahre zuvor. Aber trotzdem hab ich mich nicht unterkriegen lassen. ^^

Ich kann sagen, dass ich einiges erlebt habe. Vieles davon könnt ihr ja hier in meinem Blog lesen, aber einiges auch nicht. Das Jahr hat toll angefangen und ich konnte mich nicht beklagen. Es lief alles prima. Ich hatte Arbeit (und das ist ja schon mal etwas ^^) und auch sonst war alles gut. Es gab viel zu feiern, zu arbeiten und zu lachen. Es hat im großen und ganzen Spaß gemacht. Genaus ging es dann auch weiter.

Auf so einigen Konzerten war ich auch wieder. Speziell das W:O:A war wieder sehr genial. Ich habe Wladimir Klitschko live boxen sehen, einen Baum gepflanzt und so einiges mehr. Endlich nach drei Jahren habe ich auch meine Schule abgeschlossen. Langsam wurde das auch Zeit. Jetzt habe ich Abends endlich wieder Zeit. Es stellt sich nur noch die Frage, was mache ich mit der ganzen Zeit?

Naja, auf jeden Fall war es ein sehr aufregendes und spannendes Jahr, auch wenn nicht immer alles so gelaufen ist wie ich es mir vorgestellt habe. Mein Fazit für dieses Jahr ist ein kleines Zitat aus dem Lied Erinnerung: „Es war nicht alles Gold was glänzte. Doch, es war schön!“ Ich finde das trifft es ziemlich genau.

Jetzt bleibt mir eigentlich nur noch eins zu sagen: Ich wünsche euch allen eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit im Kreise eurer liebsten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2012. Feiert schön und bleibt gesund!!! 


Auf meine guten Freunde! :-P




Vielen Dank für das fleißige lesen und bis bald!

Sonntag, 4. Dezember 2011

ein langes Wochenende

Diesen Freitag bin ich so gegen 8 Uhr aufgestanden und dann zum lernen für die bevorstehenden Prüfungen (freiwillig!!! ^^) in die Schule gefahren. Dort wurde mehr geübt als gelernt. So gegen 14 Uhr hatte ich dann genug und bin abgehauen. Da ich mich erst Abends mit Christopher auf dem Kiez treffen wollte, hatte ich noch ein bisschen, oder ein bisschen mehr, Zeit um die letzten noch nicht besorgten Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Da ich mir keinen Stress machen wollte, hab ich mir recht viel Zeit gelassen und bin erst Abends nach Hause gekommen. Den Rest des Abends hab ich mir dann mit aufräumen vertrieben.

Dann ging es los auf den Kiez. Leider musste ich doch etwas länger auf Christopher warten als gedacht. Aber das hat mich nicht wirklich gestört, da ich dadurch in ein doch recht nettes Gespräch verwickelt wurde. ^^
Als Christopher dann endlich da war, ging es in den doch ziemlich gefüllten Kaiserkeller. Es gab wieder einiges zu sehen, zu hören und zu tanzen. Am frühen Morgen, als der Keller geschlossen wurde gingen wir dann noch weiter feiern. Dank Christopher hatten wir dann auch echt nette Begleiterinnen.

So gegen 8:45 Uhr war ich dann etwa wieder zu Hause. Aber da war an schlafen noch gar nicht zu denken. Da mein Bruder mich eingeladen hatte, mit nach Lübeck zum Weihnachtsmarkt zu fahren, hab ich mich schnell frisch gemacht und musste um 9:10 Uhr schon wieder los zum Hauptbahnhof. Ich muss sagen, der Weihnachtsmarkt oder vielmehr die verschiedenen Weihnachtsmärkte in Lübeck sind echt gut. Die Kulisse ist außerdem echt beeindruckend! So gegen 16 Uhr sind wir dann gut gelaunt wieder nach Hamburg gefahren, wo mein Bruder mich und meine Eltern eingeladen hatte, um in seinen Geburtstag reinzufeiern.

Wieder in Hamburg haben wir gemütlich zusammengesessen und dann ein sehr leckeres Abendbrot gegessen. Es gab eine Art Raclette, nur ohne die kleichen Pfännchen. Das ganze nannte sich Teriyaki-Grill. Es gab verschiedene Sorten Fleisch, Cremes auf Schafskäsebasis, Fladenbrot und Antipasti. Alles sehr sehr lecker. Die zeit ging ziemlich schnell vorbei, sodass wir dann um 00:00 Uhr auf den Geburtstag angestoßen haben. So langsam machte sich bei mir dann doch die Müddigkeit breit. Gegen 01:00 Uhr bin ich dann nach Hause gefahren und war glaub ich um 02:00 Uhr endlich da. Ich bin nur noch ins Bett gefallen und wollte schlafen. Nach ca. 42 Stunden wach sein wohl verständlich, oder?!

Heute bin ich dann um 11:00 Uhr aufgestanden und hab mich seit dem nochmal intensiv auf meine morgige Prüfung vorbereitet. Dann heißt es heute früh ins Bett, denn die Prüfung ist ja schon morgens um 08:00 Uhr. Ich werd einfach zu Alt für sowas! ^^

Donnerstag, 1. Dezember 2011

das letzte Mal


Heute Abend war es soweit. Nach drei Jahren, bin ich nun zum letzten mal Abends offiziell zur Schule gegangen. Es war irgendwie ein echt gutes Gefühl zu wissen, dass man drei Jahre durchgehalten hat. Wenn man bedenkt, das in den drei Jahre so einiges nicht ganz geklappt hat und nicht so gelaufen ist, wie ich es geplant hatte. Es gab so einige Höhen und Tiefen. (Und das nicht nur in der Schule)

Trotzdem ist die Zeit wie im Fluge vergangen und ich kann mich noch ganz genau an meinen ersten Tag erinnern. Da hat man sich gedacht: „Drei Jahre.... verdammt das ist ganz schön lange!!“ Es war auch so. Das erste Semester ging ganz schön schleppend voran. Das zweite ging so aber ab dem dritten Semester ist die Zeit gerast. Jetzt stehen nur noch drei Prüfungen und die Präsentation meiner Facharbeit zwischen mir und dem erfolgreichen Abschluss der Schule. Ich habe nicht vor, noch ein oder zwei Semester dranzuhängen, weil ich durch die Prüfungen gefallen bin. Aber daran denke ich gar nicht. Ich habe bis jetzt alle Prüfungen die ich schreiben oder ablegen musste überstanden und bin bei keiner einzigen durchgefallen. Das soll gefälligst auch so bleiben!! ^^

Naja, auch wenn wir heute unseren letzten Tag hatten, gab es keine Feier. Wir haben noch mal ordentlich gerechnet und ich habe mich ganz schön über mich selbst geärgert, da ich eine Aufgabe dreimal rechnen musste, um auf das richtige Ergebnis zu kommen. Das war dann kein so toller Abschluss der Schulzeit. Aber alles in Allem bin ich froh es zumindest erstmal bis hierhin geschafft zu haben.

Dienstag, 29. November 2011

Bachelor Professional

Dies soll, wenn es nach verschiedenen technischen Fachschulen in Deutschland geht, zukünftig die offizielle Bezeichnung für jeden sein, der ihre Schule mit dem Ausbildungsinhalt des Technikers abschließt. Dabei ist es unabhängig, ob man die Ausbildung an einer staatlichen Schule, privaten Schule oder per Fernstudium absolviert. Der Vorschlag ist, wie ich gehört habe, schon sehr weit, muss aber von den Politikern erst noch genehmigt werden. Das dürfte dann wohl noch etwas dauern. Aber das gute ist, dass sich jeder, der einen Abschluss als Techniker hat, sich diesen Titel nachträglich anerkennen lassen kann.
Somit kann auch ich, wenn es dann offiziell ist, auch zur Schule gehen und mir den Titel offiziell bestätigen lassen. Der Bachelor Professional ist im europäischen Qualifizierungsrahmen ein akademischer Titel und gleichgesetzt mit dem normalen Bachelor, den man an der Uni bekommen kann. Leider gilt dies nur in Europa und nicht in Deutschland. Die hiesigen Universitäten haben sich massiv dagegen gewehrt, dass der Bachelor Professional mit dem normalen Bachelor gleichgesetzt wird. Somit ist der Abschluss in Deutschland nicht so hoch angesiedelt und hat deswegen auch den Zusatz „Professional“ bekommen. Aber im europäischen Ausland sind die beiden Abschlüsse zum Glück gleichgestellt. Das hilft natürlich sehr, bei der zukünftigen Jobsuche vor allem im Ausland. Man darf gespannt sein, wann die Politiker sich dann mal entscheiden. Ich hoffe ja, dass sie sich nicht mehr all zu viel Zeit lassen!

Sonntag, 20. November 2011

Frauen am Steuer

Also zuerst will ich mal klarstellen dass ich weiblichen Autofahrerinnen gegenüber übwerhaupt keine Vorurteile habe!! Es gibt bestimmt so einige Frauen, die wehsentlich besser Autofahren können als Männer.

Aber trotzdem hört man manchmal lustige Geschichten über Frauen am Steuer. Eine davon habe ich gestern selbst erlebt.
Ich hatte mich mit einer Freundin bei Burger King getroffen. Wir hatten uns schon länger nicht gesehen und hatten einiges zu bequatschen. Als wir uns glaube ich so nach zwei Stunden wieder voneineander verabschieden wollten, standen wir noch etwas vor dem Eingang. Von dort aus hatte ich mein Auto gut im Blick. Da fuhren zwei Autos auf den Parkplatz und das eine stellte sich zwei Plätze neben meins. Das andere quetschte sich zwischen mein Auto und dem anderen. Beim aussteigen sah ich, dass der Fahrer des in der Mitte stehenden Autos eine Frau war. Nachdem sie an uns vorbeigegangen war, dachte ich mir, dass sie ganz schön eng an meinem Auto geparkt hat. Ich ging also nachgucken und tatsächlich! Ich hätte meine Tür wohl gerade mal 10cm auf bekommen.

Da ich keine Lust hatte von der Beifahrertür einzusteigen bin ich dann wieder in den Burger King gegangen und hab die Frau darauf angesprochen, ob sie doch bitte ein kleines Stück weiter nach links fahren könne, damit ich in mein Auto komme. Ihr war das sichtlich peinlich, aber sie kam mit nach draußen und parkte das Auto um. Jetzt dachte ich, sie fährt nur ein Stück nach links. Sie fuhr aber ganz aus der Parklücke und stellte sich links neben das andere Auto. Als sie wieder an mir vorbeikam, bedankte ich mich und meinte, dass sie gar nicht den Platz hätte wechseln brauchen, sonder nur ein Stück rücken. Sie sagte, das wäre auch zu eng gewesen.

Naja, wie dem auch sei. Ich kam in mein Auto und das war die Hauptsache. Das lustige an der ganzen Geschichte ist, dass sie beim umparken wohl nicht gemerkt hat, das es sich bei ihrem neuen Parkplatz um einen ausgewiesenen Behindertenparkplatz handelte!!!! Ich musste schon ein wenig schmunzeln!!! ^^ Ich verkniff mir dann den Komentar: "Frauen am Steuer", sagte nichts und fuhr seelenruhig nach Hause. :)

Mittwoch, 9. November 2011

Zufälle gibt's....

..... die gib's gar nicht.

Letzte Woche Freitag hab ich so gegen 15:00 Uhr Feierabend gemacht und bin dann etwas in Eile zum Bus gegangen. Als ich diesen Montag wieder zur Arbeit gekommen bin, gab es da nur ein vorherschendes Thema.

Die Firma rofin sinar laser GmbH steht wie viele andere Firmen auch, direkt in einem Industriegebiet. Neben der Firma ist eine Tankwagen-Reinigungsfirma für Industrietanks. Da die Reinigungsstraße offen ist und noch dazu direkt an der Straße steht, ist es nicht immer sehr angenehm dort vorbeizugehen. Die Geruchsbelästigung ist mitunter doch extrem! Mein Chef meinte auch, das da mal öfter was passiert und die ganze Umgebung dann nach Amonjak oder ähnlichem riecht. Naja. Wie dem auch sei. Als ich also Montag zur Arbeit gegangen bin, erzählte ein Kollege, dass er Freitag so gegen 17 Uhr nach Hause gehen wollte. Wenn man von der Firma aus zum Bus gehen will, muss man an der Tankwagenreinigung vorbei. Als er aus der Firma ging war wohl einiges an Polizei und Feuerwehr auf der Straße. In Höhe der Reinigungsfirma standen ihm dann plötzlich drei Polizisten mit Gasmaske im Weg und sagten ihm, er könne hier nicht weiter, da die Straße gesperrt sei. Er hat sich erkundigt, warum und es wurde ihm gesagt, dass es in der Reinigungsfirma einen Unfall gab, infolge dessen eine große Menge an giftigen Gasen ausgetreten sei.

In den Nachrichten hatte ich dann später gelesen, das etwa 14 Menschen mit Vergiftungen ins Krankenhaus mussten. Beim ausgetretenen Gas handelte es sich wohl um den giftigen Stoff Formaldehyd (Methanal). Eigentlich hätte die Polizei alle in unserer Firma, und die umliegenden Firmen auch,warnen müssen. Aber da kam nichts.
Ich hab dann noch erfahren, dass der Unfall so gegen 15:15 Uhr passiert ist. Also etwa 10min nachdem ich da vorbeigegangen bin. Zum Glück hatte ich mich beeilt, weil ich noch meinen Bus bekommen wollte, da ich noch was vor hatte. Hätte ich nichts vor gehabt, hätte ich mir vielleicht mehr Zeit gelassen und wäre dann eventuell sogar dann vorbeigegangen, als der Unfall passiert ist. Dann wäre ich vielleicht auch im Krankenhaus gelandet. Wer weiß.... Zufälle gibt's.... :)

Sonntag, 30. Oktober 2011

Kulturzeit

Diesen Samstag hab ich mal was für meine kulturelle Bildung getan. In Schwerin fand die alljährliche Kulturnacht statt. an über 20 Plätzen in der ganzen Stadt verteilt fanden am Abend Buchlesungen, Theaterspiele, Konzerte, Kunstausstellungen und Führungen statt. Da sich leider sehr viele Veranstaltungen überschnitten haben, musste ich einige auslassen, die ich mir gern angeguckt hätte. Da ich ja noch nie ein wirklicher Kunstfan gewesen bin, hab mir vieles markiert, um einfach mal reinzugucken. Vielleicht hätte es mir ja doch gefallen. Aber naja. Mangels ausreichender Zeit hab ich mich dann für drei Sachen entschieden. Meine Mutter hat sich dann erbahmt mitzukommen, da sich sonst niemand gefunden hat, der mitkommen wollte.

Den Anfang haben wir im Schleswig-Holstein-Haus gemacht. Dort trat das Ensamble VIBES mit einem A-capella-Konzert auf. Sie haben alte Lieder in vielen verschiedenen Sprachen gesungen. Unter anderem auch auf Kisuaheli, Maori, Gälisch, Deutsch und Alt Hebräisch. Das war die Veranstaltung, die mich am meisten interessiert hat. Ich muss sagen, ich wurde auch nicht enttäuscht. Das Konzert ging ungefähr eine Stunde und war echt sehr gut!!! Teilweise haben sie auch Lieder gesungen, in denen sie das Publikum mit einbezogen und mitsingen lassen haben. Das fand ich sehr gut!

Danach sind wir ins staatliche Museum gegangen. Dort hab ich mir dann die volle Dröhnung Kunst gegeben. Es wurde Kunst des 20. u. 21. Jahrhundert ausgestellt. Da hab ich mir dann gedacht: Geil ich werd auch Künstler!!! Das kann ich auch. Dort wurde z.B. ein Stück von einem gewissen Duchamp ausgestellt, das den Tietel "grünes Fenster mit Leder" trug. Genau das war es dann auch. ein grünes Fenster und anstelle des Glases war Leder eingespannt.... Sehr simpel eigentlich ^^. Da könnte ich auch einfach in einen leeren Raum einen orangen Stuhl stellen, ihn umkippen und die Szenerie einfach Wut in der leere nennen. :-D.
Im Museum hab ich dann gemerkt, dass ich für soetwas wohl tatsächlich noch zu jung bin. ^^

Als letztes ging es dann zu einer Führung in das Schweriner Schloss.

Das ist das erste mal, dass ich mich erinnern kann, das ich im Schloss war. Es war schon beeindruckend die ganzen protzig gestalteten und verzierten Räume zu sehen. In der Führung ging es um die ganzen angeblichen Geheimgänge und Fluchtwege des Schlosses. Es wurde erklärt wofür sei eigentlich benutzt wurden und mit den Gerüchten aufgeräumt, dass es sich um geheime Gänge oder änliches handelte. Die meisten Gänge waren einfach abkürzungen zwischen den Räumen des Schlosses, oder einfache Gänge für Bedienstete. Es war eine sehr interessante Führung, in der man vieles über die Geschichte des Schlosses erfahren konnte. Leider waren es für meinen Geschmack einfach zu viele Teilnehmer. Ich glaube wir waren ungefähr so 50-60 Leute.

Zum abschluss des Abends sind wir dann durch die Altstadt spaziert. In der Münzstraße sind wir dann in eine Gelbgießerei aus dem 17. Jahrhundert gegangen. Normalerweise ist das alles verschlossen, da es sich in Privatbesitz befindet. Auf der Münzstraße war auch einiges los. Es gab ein Straßentheater, livemusik und die gesammte Straße entlang standen in regelmäßigen abständen Feuerschalten und geschnitzte Kürbisse. ^^ Im dunkeln hatte das alles sein ganz eigenes charme.
Es war ein toller Abend, aber ich glaube, jetzt hab ich auch erstmal genug Kultur gehabt. Zumindest für eine Wiele. ^^